Atlantis des Ostens

Führt dieser Weg nach ChemnitzSeit Jahren reden alle vom versteinerten Wald. In der Stadt dreht sich in Sachen Archäologie alles um Terracottabäume und irdene Forsythiensträucher. Es breitete sich sogar der Eindruck aus, dass sich selbst der einfachste Hilfs-Indiana-Jones mit Scheuklappen durch die Welt bewegte. Doch nun bahnt sich eine archäologische Sensation an! Wie so oft spielte der Zufall Gevatter Schicksal und offenbarte ein schon lang vergessenes Geheimnis. Ein junger Landschaftsgärtner hat scheinbar ein mysteriöses Portal entdeckt. Rudimente eines Weges enden abrupt in einem Gestrüpp aus undurchdringlichem Ginster. Nach unzähligen halbherzigen Versuchen die Hecke des Vergessens zu stutzen, stutzte der junge Landschaftsgärtner. Ein kurzer Anruf bei der Stadtmutter und schon machte die Entdeckung die Runde.

Liegt hinter Karl-Marx-Stadt womöglich Chemnitz?

Hinter dieser floralen Mauer soll sich angeblich das verlorengegangene Chemnitz befinden. Von dieser untergegangenen Stadt existieren nur noch Fragmente an Erinnerungen. Der Name geistert immer wieder durch die Gazetten, doch Genaues weiß man nicht. Was ist in Chemnitz zu holen? Welche Schätze liegen in Chemnitz verborgen? Was war, was heute noch sein könnte? Nur eins ist klar, es handelt sich um das Atlantis des Ostens! Große Hoffnungen verbinden sich damit, genauso groß könnte die Enttäuschung sein. Und wenn doch etwas dran ist? Was wird sein, wenn an dem noch unentdeckten Ort Gold von den Bäumen fließt und wenn Honigmilch in den Tagebauen im Überfluss vorhanden ist? Dann bricht in Karl-Marx-Stadt eine Goldgräberstimmung aus, die die Welt noch nicht gesehen hat. Eine Goldgräberstimmung mit ungeahnten Folgen.

Expedition ins Ungewisse

Um dem Ganzen vorzubeugen, haben die Stadtoberen beschlossen, dass zunächst 2 Größen des Expeditierens ins Ungewisse geschickt werden: Reinhold Messner und Rüdiger Nehberg. Denn beide stehen in keinster Weise unter dem Verdacht, sich die erwarteten Schätze zu Eigen zu machen. Morgen soll es losgehen. Die Vorräte reichen für 4 Wochen. Sind die beiden Koryphäen dann noch nicht zurück, haben sie entweder für diese ehrenvolle Aufgabe ihr Leben lassen müssen oder die feinen Herrschaften lassen im entdeckten Paradies Fünfe gerade sein. Wir warten gespannt. Bald könnte alles anders sein. Oder wie immer.

Falk Sieghard

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